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ich schön, sche die Gefahren, verabscheue die Irrthü,mer, suche den Unordnungen abzuhelfen, bin ich abertm Zauberkreise, so werde ich verblendet, so gut wirdie übrigen. Wisset, Freund, der Mensch bleibt nichtderselbe, sobald seine Lage sich ändert; denn wir ver-ändern gewissermaßen unsere Natur zugleich mit unsermSchicksale. Da mich aber Rcichthum und Ueberflußnicht reitzen, so ziehe ich einen mäßigen Mittelstandder großen Hoheit vor; und also will ich auch denFrieden, die Ruhe, und das Glück nicht verliehren,welches ich im Schooße meiner Vernunft und meinerFreiheit besitze.
Berechnet es wohl, mein Freund! von Allein, wasder Mensch besitzt, dasjenige ausgenommen, was er zuseinem Unterhalte und zu seiner Kleidung bedarf, unddas ist sehr wenig, wird das Uebrige immer für An-dere seyn; aber Beschwerden, Lasten, Verdruß, Sor-gen, Schlaflosigkeit, das Gerede des Volks, die Ge-fahren der Seele und der Ehre, sind das Loos derer,die auf hoher Zinne stehen, und den Streichen, Stür-men, und boshaften Beobachtungen ausgesetzt sind.Nun laßt uns annehmen, daß alle diese Unannehm-lichkeiten, welche mit dem Posten verbunden sind, wo-zu Ihr mich einladet, bloß mir zufallen; und alleVortheile den Andern. Warum sollte ich ein Jochauf mich nehmen, dessen Lasten nur für mich, und des-sen Gewinn für Andere ist?