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sich seiner eigenen Schwachheit, so daß man zuletztfürchtet, cs möge die Pest verziehen, die uns um denfreien Gebrauch der Vernunft und der Freiheit brachte.Nein, mein Freund, also soll es bei mir nicht wer»den. Jetzt, da ich fern davon bin, gleiche ich demWanderer, der von ferne die Thäler voll Rauch undDünste sieht, welche aber diejenigen, die dazwischensind, nicht sehen. Ich schätze die Gaben Gottes, undwill den Gebrauch meiner Vernunft, und meine Frei-heit nicht verliehren; und Eins oder das Andere würdei ich durch eigene Schuld verliehren, wenn ich EurerEinladung folgte.

Ihr habt sehr Recht, in dem was Ihr sagt, ant-wortete der Gesandte, aber Ihr verurtheilt Euch selbst.Ihr kennet die Gefahren derer, welche dem Fürstennahe sind; und diesen Posten sollten solche vertreten,i welche sie nicht kennen? Wenn Euch die Erfahrung die^ Schlinge zeigt, dürft Ihr allein li>en Weg vorbeige,hen, weil Ihr sie besser als ein Anderer vermeidenkönnt. Und in der dunkeln Nacht dieses Gebiets sollsich die Königin« Jemanden' vertrauen, welcher dcSWeges nicht kundig ist, wahrend sie in Euch einenMann findet, dem der Himmel so deutlich die Befiel,lnngsbriefe mitgegeben hat. Die Gefahr hört aufGefahr zu seyn, sobald man ihr zuvorgckommcn; und^ da Ihr sie so deutlich kennt, könnt Ihr sic auch muthigl umgehen. Eben dieses Betragen, so eifrig Etwas zuverachten, welches Andere so begierig suchen, zeigt