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5^8 Worms.
fei ist die Adda der Abflufs eines nabe am Vmbrailliegenden Sees. Von Bormio hat man durch das engeund steile Umbrail- Thal bis zu dieser sehenswerthenQuelle 3 St. — Nahe bey Bormio St. oberhalb Mo-lina , auf einer 300 F. hohen Felsenwand des Umbrail'die Wormser - Bäder (Bagno di St. Marino genannt).Das Heilwasser hat 30 Grade Reaumür, ist ohne Geruchund Geschmack, enthalt Mittelsalz, und entspringt ausdunkelgrauem Stinkstein. Es sind drey Baderäume,wo die Kurgäste gemeinschaftlich baden. Alle Sommerbefinden sich hier viele Personen aus Craubündten ,Tyrol , Schwaben und Italien.
Ursprung eines Gletschers. Auf dem BergeValazeta ist seit dem J. 1774. ein Gletscher entstan-den. Ein Einwohner von Bormio, der in der Nähe Alp-triften besafs, wollte ihn drey Jahre nachher zerstören;allein er fand bald, dafs 1000 Männer einen ganzen
Sommer Arbeit haben würden, um diesen Zweck zu
erreichen, und somit unterblieb sein Bemühen. Im J.1787. war dieser junge Gletscher schon sehr beträchtlich.
Thäler von Bormio. Ostwärts von Bormiodrängt sich das Valle di Furba in die Gebirge, undspaltet sich in zwey Arme. In diesem Thale, 3 St.ven Bormio, bey der St. Katharinen - Kirche, quilltin einem Thonschiefer - Boden ein Sauerwasser, welchesdurchs Verschicken seine Kraft verliert. Das Furba-Thal ist von Gavia, Fornio und andern mit Gletschernbedeckten hohen Gebirgen, in dessen Nähe der unge-heure Orteier *) steht, geschlossen. — Nordwärts von
*) Der Maler Runk hat in der Ederschen Buchhandlung zu
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