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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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460 Wallenburg.

Schlofs ¥ ), trug der Graf von Thierstein vom Bischofvon Basel zu Lehn, so wie die ganze Landgrafschaftüber das Sifsgau. Otto von Thierstein verkaufte imJ. Z416. an die Stadt Basel grofse Rechte in diesenLandschaften, und später der Bischof von Basel die«einigen, so dafs Basel die volle Hoheit erhielt.Bcym Ausgange des Städtchens nach Langenbruck stos-sen die Felswände ganz nahe in einen spitzigen Win-kel zusammen, in welchem die Frenke durchströmt;man sieht, dafs dieser Bach die Felsen durchnagt hat.

Wege. Von Wallenburg auf den Obern Hauen-stein r St. sehr gemach aufwärts bis ins Dorf Langen-bruck , wo ein gutes Wirthshaus ist ( s. Langenbruck).Auf diesem Wege sieht man die schönen Alpen desKantons Basel , auf deren Höhen weite prächtige Aus-sichten sind. Von Wallenburg nach Liechstall (s.diesen Artikel).

Pflanzen und Versteinerungen.

Zwischen IVallenburg und Langenbruck'. Stachysalpina. Melissa ojjficinalis. Daphne laureola. Saxifragaburseriana (?) Salvia glutinosa.

In den Kalkfelsen bey TVallenburg finden sich:Chamiten, Buccarditen, Muskuliten, Echiniten, Tubu-

*) Der Graf Thierstein hatte im J. z 4 T 8 - einen wohlgebil-deten Knecht in den Thürm des Schlosses gefangen legenlassen. Dessen Schicksal rührte so sehr das Herz derGräfin Verena (aus dem Hause Nidau), dafs sie beyNacht aufstand, mit einer Axt die Gefangnifsthiiro er-brach, die Bande löste, und den Gefangnen entliefs.