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tzes nicht einzunehmen war, und von dieser Seite denEingang in Spvoyen deckte. Im J. 1273. hei nahe bejChillon eine Schlacht zwischen Peter von Savoyen unddem Herzog von Kophingen (Vogt dieser Landschaf-ten im Namen des deutschen Reichs) vor. Peter , derKleine Carl der Grofse genannt, benutzte seinen Sieg,und bemächtigte sich des Pays de Vaud , welches bis1536. dem Hause Savoyen unterthan blieb, wo es vondem K. Bern erobert wurde; von dieser Zeit bis 1733.diente es dem Bernerschen Landvogt von Vevay zurWohnung, nachher zum Staatsgefängnifs. In diesemSchlosse sind die untern Gewölbe, welche im lebendi-gen Felsen tiefer als die Oberfläche des Sees einge-hauen sind, sehenswertb. Hier safs Bonnivard , derPrior von St. Victor in Genf , der edle Vertlieidigerder Unabhängigkeit dieser Stadt, während 6 Jahrengefangen, und wurde im J. 1536., als dieses Schlofsvon den Bernern dem Herzoge von Savoyen entrissenwurde, in Freyheit gesetzt. (S. Genf). In der Nähevon Chillon ist der See 312 F. tief. (In Betref desSees s. den Art, Genfer-See). — Die ganze Gegendzwischen Vevay und Montreux , und Vevay lind Lau-sanne, wird von dem Jorat gebildet, auf dessen Ab-hängen jedes Dorf und Landhaus eine eigenthümlichschöne Lage geniefst, und in welchem kleine Thälerliegen, von denen man auf der Landstrafse nichts wahr-nimmt. Da mufs man die schönsten Landhäuser undäufserst romantische Lagen suchen. Ein sehr angeneh-mer Spatziergang führt oberhalb Vevay, unterhalb dem
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