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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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4*4 V e v a r.

Lausanne wächst der so geschätzte Vin de Vaux ( s.hierüber den Art. Lausanne ). In Vcvay speist man dieköstlichsten Weintrauben von Europa. Alle vier Jahrewird in Vevay von den Winzern und Landleuten dasWeinlesefest gefeyert, wozu sich sehr viele Menschenversammeln. Befände sich nicht im festlichen Zuge einAbt, die Arche Noä und die grol'se Traube von Kanaan,so hätte alles übrige einen giiechischen Zuschnitt; denne$ erscheint dabey Bacchus in der Mitte von Faunenund Bachanten, Satyre, Schlachtopfer mit vergoldetenHörnern, Dreyfüfse, Altäre vor der Grofspriesrerin, Silenauf seinem Esel, die Ceres auf einem Wagen unter einemBogen von Korngarben, begleitet von Schaaren Winzernund Feldbauern unter fröhlichem Gesänge u. s. w. Der Ur-sprung dieses Festes ist sehr alt und dunkel. Die Mähresagt: Die Mönche von Hautecrest ( Alta crista), welchesina J. 1134. von zwey Grafen von Creiers an den Quel-len der Broye gestiftet worden war, hätten auf den ödenBergstrich Desaley Wein gepflanzt, und die erste Wein-lese mit Mahlzeiten, Tanz und Gesang gefeyert. Wahr-scheinlich ist dieses Fest älter, als die Mönche überhaupt.In der Gegend von Cuil/j fand man einen Stein mitder Inschrift: Libero Patri Cocliensi , woraus man wohlschliefsen darf, dafs die Römer hier den Weinstock

Zeit vom J. 1640 *673. Das ganze Werk wurde i75o,zu London in drey Theilen Folio gedruckt, nebst einemSupplementband von merkwürdigen Aktenstücken überdie damalige innere Krise von England. Der letzte Theilenthält Nachrichten von T.udluyvs Leben und seinenSchicksalen in der Schwelt*.