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her wurden sie den Biindtnern von allen Kaisern, sowie von Frankreich und Spanien , sehr oft bestätigtund gewährleistet. Der Besitz dieser Landschaftenstürzte das Volk von Graubündten in der ersten Hälft»des XVII. Jahrhunderts in die heftigsten innern Unru-hen und den blutigsten Kampf der Partheywuth, wel-cher, unaufhörlich durch Spanien , Oesterreich undFrankreich angeblasen, das Land an den Rand desgänzlichen Verderbens führte. Während dieser Zeitwurden im Veltlin an Einem schrecklichen Tage ( 13,Juli 1620.) alle Protestanten, bis auf das Kind in derWiege ermordet. Gleich darauf nahm Spanien Besitzdavon, wurde aber im J. 1628. durch ein französi-sches Heer unter dem Herzoge von Rohan darausvertrieben. Erst im J. Z637. gelangte Biindten wiederzur Herrschaft über Veltlin, nachdem es die Franzosengezwungen hatte, das Land zu verlassen. Unbestrittenwar von nun an dessen Besitz ; aber sehr oft herrsch-ten grofse Streitigkeiten zwischen Biindten und Velt-lin, welche vom J. 1786. an sehr lebhaft wurden, undbis zum Frühjahr 1797. dauerten , wo die Mehrheitvon Graubündten verlangte, als vierter Bund aufgenom-fflen zu werden, welches die falsche Politik der Häup-ter dieses Freystaats abschlug. Die .Veltliner wandten'ich nun an den französischen General Buonaparte,welcher die ganze Lombardey erobert hatte. Biindtensandte auch einen Gesandten an ihn, und es wurdeüu Ausgleichung dieser wichtigen Sache eine Zusam-®enkunft zu Edoio im Val Caraonica bestimmt. Als