zeichneten sich seit dem XVI. Jahrhundert mehrereBeroldingen. Pilntiner, Bester, Basier, Pro, Kuhn,Crivelli in den höchsten Befehlshaberstellen bey dengröfsten Schlachten in Italien, Spanien und Frankreichauf das glänzendste aus. — Albert Altorfer, ausAltorf, war Mahler und Kupferstecher im J. 1500.,und Melchior Acontius, auch aus Altorf, Dichter imXVI. Jahrhundert; seine Verse findet man im I. Th.der Deliciae poetarum germanicorum Francfort, 1612.,und sein Epithalam des Georg Sabinas ward 1538.zu Strasburg mit den Gedichten dieses Sabinus, Schwie-gersohn Melanchthons, gedruckt. Vincenz Schmidt
schrieb eine Geschichte seines Kantons und fiel 1793.
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im Gefeoht gegen die Franzosen bey Brunnen.
Geognost. Beschaffenheit. Der gröfste Theildes K. Uri liegt in dem Urfelsgebilde, auf welchemnordwärts die Kalkalpen aufgesetzt sind (s. Altorf,Schächen-Thal, Amstäg, Maien-Thal und Gotthard
Ursern-Thal, (rhät. Ursara, deutsch ins XV.Jahrhundert Ursara) im K. Uri, zieht von dem Urner-Loch am Tenfets - Berge 3 St. lang nach der Für ha inder Richtung von NO. nach SYV. % St. breit , vonder Reufs durchflossen und von allen Seiten mit denhöchsten Granitfelsen geschlossen. Der einzige Ein-gang , ohne Felsengräte zu übersteigen, ist nordwärtsdurch einen gesprengten Stollen, Urner - Loch genannt,über welches hinaus das Gebieth von Ursern durchdie schrecklichen Schöllenen bis zur Häderlisbrücke,% St. von Gestincn, geht. Das Hauptthal hat 6 Ne-