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und zu Hundrryl wird wechselsweise die Landesge-meinde von Reformirt - Appenzell , welche sich auf9 - 10,000 Kopfe belauft, im Anfänge des Frühlings ge-halten.— Auf dem Kirchthurm und auf mäfsiger Höheaufser dem Flecken geniefst man längs dem Lauf desGoldachs eine schmale aber magische Durchsicht nachdem Hoden-See und dessen schwäbischen Ufern.
Wege. Von Trogen auf den Gäbris x St. Hiereine weite und herrliche Aussicht (s. Gais'). — NachSt.Gallen 2^2 St. eine fahrbare Strafse. Nach Gais 2 St.
Troms, Trums (rhät. Tron ), im K. Bündten,ehmaliger Hauptort des Obern oder Grauen Bundes.
Geschichte. Nach Diseutis war Trons der ersteOrt, welcher die christliche Religion annahm, und indiesem Dorfe war Placidus l'oparcha der erste durchSiegisbert im J. 614. bekehrte ; dieser verwandte sein Ver-mögen zu Erbauung des Klosters Disentis, wurde seihstMönch, und kam durch die Tyranney des Graf Victor vonChur, welcher jenseits des Rheins in dem Schlosse Vi-linja bey dem Dörfchen Bralf wohnte, im J. 632. alsMärtyrer um.
Ursprung der Frey heit Graubündtens. DieGegend von Trons ist nicht hlofs merkwürdig, weilsich von hier die christliche Religion über Graubiindtenverbreitete, sondern weil sie auch die Wiege der Frev-heit für dieses Land wurde. Als im Anfänge des XV.Jahrhunderts die Fehden des Bischofs von Chur gegendie Freyherren, und dieser wieder unter einander ewigeVerwirrung verbreiteten, und deren Amtleute Härte,
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