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innerlichen Krieg von 1444—1446- zur Folge hatte, 1®*
wo die Eidgenossenschaft am Rande des Verderbens #'
Stand (s. Zürich , Greifensee , Basel , Lindau ). Das iS * 11
Volk von Toggenbnrg sorgte in der allgemeinen Ver- j*'
wirrung in den verschiednen Landschaften des grofsen #11
Erbes von Graf Friedrich für sein Bestes selbst, ver- ifi
sammelte sich in eine Landesgemeinde, ordnete eine «irt
Landesregierung, und verband sich mit dem K. Schwytz k®
und Glarus durch ein Landrecht, der Ursprung aller gji
seiner nachmaligen Freyheiten. Unter den vielen Ver- u
wandten der erloschnen Grafen von Toggenburg fielam Ende das Ihurlhal oder das Poggenburger~ Land (
dem Petermann von Baron zu, welcher der letzte a
Sprosse des mächtigen Geschlechts von Raron in ^
PVallis war (s. Sitten , Siders , li nllis ). Petermann , ßj
kinderlos, verkaufte im J. 1469. das ganze Poggenburg ^
für 14,500 Gulden an den Aht Ulrich Roesch von St.
Gallen ( s. Roschach), und starb 1479. im Kloster Rüti,welches oberhalb Rapperswyl im K. Züiich liegt, undwo die Gruft des Toggenburger-Hauses war. — Seitder Annahme der Reformation in Toggenburg, hattendie Protestanten unaufhörliche Bedrängnisse von denMönchen St. Gallens, und von den herrschsüchtigenAchten das ganze Volk Willkühr und Gewaltsamkeiten•zu erdulden. Als die Tyranney gegen Ende deV XVILJahrhunderts den höchsten Grad erreicht hatte, erhol)sich das Volk zur Erhaltung seiner Rechte und Ver-fassung, und der nun beginnende Kampf zwischen demAbt und Toggenburg führte den Bürgerkrieg vom J. 1712.
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