Toggenbüro. 555
Ti tl is, im K. Unterwalden, über 10,000 F. hoch.(S. Engelberg).
Toccia CTo.ia), entspringt an der Südseite desGries aus Gletschern aul der Grenze von ff'allis und' Piemont , und bildet nach dem /l/iei« - Fall den präch-tigsten und aufserordentlichsten Wasseifall (s. Pommatund Gries).
Togcenburg *), ein 12 St, langes, sehr schma-les Thal in dem jetzigen K. 67 , Gallen ( s. K, St. Gallen)^welches die ganze Abendseite des K. Appeniells um-fafst, von der Thur durchströmt, welche an der West-seite des Säntis entspringt, einige 20 Bäche aufnimmt,oft äufserst reissend wird, und hey Elliken im K. Zü-rich in den Rhein fällt. Hohe Gebirge, unter denender Säntis über 7000 F. hoch ist, umscliliefsen diesesThal von O. nach SW. und scheiden es vom Rhein-thale und dem l lalle /ist adl er - See (s. /'/ ildhaus ).Nordwärts erhebt sich die Allmans - Kette zwischendem K. Zürich und dem Toggenburg , unter derengrasreichen Bergen die Strahl- Eck, Schnabel- Horn,Zf///i-Egg, Hulft — Egg und das JJörnli die höchstensind; das letztere erreicht 2510 F. über den Zürcher-See, oder 3589 F. übers Meer. Das obere T/iur-Thaloder des ganzen Toggenburgs ist wahres Wiesen-und Alpenland; das untere Thur - Thal, welches sichnordwärts öffnet , ist voll niedriger Hügel , wo nur
*) S. die weitläufige Beschreibung des Volks von Toggen-burg im II. Th. S. I — 37. von Ebels Schilderung derGebirgsvölktr.
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