stehen und eine weite Aussicht ist; durch Tschang-jtau, und von hier herab nach Marbach , Eschlismatt rSchupfen u. s. w. (s. Entlebuch
Pflanzen.
Die Vanillengeruch duftende Alpenpflanze, welche nurin sehr hohen Berggegenden sich gefallt, das Satyrium nig-rum (schwarze Stendclkraut) steigt bis auf dieRofsweide bey Thun herab. ^
Thuher-See (im VII. Jahrhundert PVenden-See ,Lacus Vandalicus genannt) liegt 1780 F. übers Meer,ist 4-5 St. lang, 1 St. breit, zwischen Leissingen undder Nase 120 Klaftern tief, und sehr fischreich. DerAalbock ("Salmo marena) ist der köstlichste aller sei-ner Fische, und ist der nämliche Fisch wie die Ferades Genfer- Sees, wurde ehedem in der Gegend vonUnterseen aufserordentlich häufig gefangen, ist aber,seitdem man die Kander in den See geleitet hat, sehrselten geworden.— Wenn man nicht sehr schnell ru-dern will, so sind zwey Schiffleute hinreichend (s. Thun).
Ansichten und Merkwürdigkeiten an demSee. Das ganze nördliche Ufer ist mit Gebirgen be-setzt; die Hälfte der südlichen Ufer ist flach. Wennman aus der Aar von Thun in den See einfährt, sosieht man rechts das Schlofs Schadau , Zeinigen )Spietz t hinter denselben südwärts den Niesen in sei-ner ganzen Schönheit; ain Fufs desselben das SchlofsFVimmis , wo der Eingang ins Simmen-Thal ist; west-licher die Sinimen - Flue , das Stock - Horn und dessenGebirgskette; noch westlicher den Längen -Berg, wel-