Tavätscher-Thal.
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Geognost. und mineralog. Thatsachen.Durch das Thal Tarantaise streichen auf beyden Seitender Isere mächtige Urhalkstein- und Urgypsschichten ,und zwischen diesen in dem Felsen Arbonne (3 St.von Maurice) nahe an der Schneelinie eine Art Stein-salz , nämlich ein marraorähnliches Gestein, welches^3 seines Gewichts vortreliiche« Salz enthält , nachAuslaugung desselben einem löcherigen Tuf gleichtund im XVII. Jahrhundert gebrochen, zerstampft undausgelaugt wurde. Bey Salin, ^ St. von Montier«,und in der Gemeinde Sausse am linken Ufer der Tau-viere sprudeln Salzquellen. Die von Salin fliefst inä Aermen, bat 2 J2 Grad Salzgehalt, 25 ° Wäimenach Reaumür und wird in Moutiers und Coniians gra-dirt und gesotten, wo jährlich 16-17000 Ct. Salzgewonnen werden. Diefs ist das einzige Satevrerkmitten in dem Urfelsgebilde nicht blofs des ganzenAlpengebirges, sondern aller Gebirge in Europa. DerBach St. Foix, welcher auf den Gebirgen St. Foix ent-springt, führt Goldblättchen (s. Aosta). SilberhaltigeBleyerze brechen zu Briancon, Saut, und Bonneval;am letztem Ort werden sie ausgebeutet, und dieseGruben heifsen gewöhnlich die Silbergruben von Pezay.Kupfererze bey Doucy, nicht weit von Moutiers.
Tavatscher - Thal, der oberste Theil desVorder- Rheinthals in Graubündten.
Merkwürdigkeiten. Hauptort ist Sadrun, a St.von Disentis, und dann noch höher folgen Ruäras ,Selva und Camot 5 St. Wenn der Reisende nicht
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