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lieber Gesandtschaften an den König von Sardinienin Betref der Waldenser, durch ihre Gesandte analle protestantische Höfe Europa's , sowohl um sie zuVorworten an den König von Sardinien , als auch zuGehlunterstützungen für die unglücklichen Waldenserund Huguenotten in der Schrveitz , und zur Aufnahmein ihre Länder einzuladen, und durch ihre unerschöpf-liche nie müde werdende Wohlthätigkeit *), ein wah-res Verdienst um die Menschheit erworben und nebendem Ruhm des Heldensinns flein Schweitzernamen nocheine schönere Ehrensäule gesetzt. — Am Ende desXVIII. Jahrhunderts betrug die Zahl der Reformirtenfehmalige Waldenser ) in jenen piemontesischen Thä-lern der Kottischen Alpen 16,500 Alenschen. Ausdiesen Thälern war der berühmte Bayle und JohannLeger (s. dessen Histoire des eglises evangeliques desVallees de Piemont^ gebürtig.
Geognost. Th at Sachen. Bey dem Dorfe Bus-solin, ^2 St. von Suze, bricht grüner Marmor , wel-chen man für Verde antico hält.
*) Die Staatskasse des einzigen Kanton Zürich verwandtezur Unterstützung aller dieser unglücklichen Flüchtigenaus Piemont und Frankreich von i 683 — i'sjo. über425,000 Gulden, wobey alle Privatsteuren dieses Kantonsnicht gerechnet sind ; und o'iels in einer Zeit, wo dieGrenzen der Schwcitz zu ihrer Bewachung viel Kostenverursachten und die Thcurung grofs war.
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