Von Guarda nach Boscia % St., und nun % St. ab-wärts nach Ardez. (S. diesen Artikel). — In demSuser - Thal liegt im Hintergründe das Joch l’Oymps ,über welches ein Weg ius Ferraina- Thal des Pretti-gau fühlt, bis auf die Joch -Höhe 5 St. und von daherab nach Klosters 6 St. (s. Ferraina). Durch dasFlöga - Thal geht ein stark besuchter Pafs über denFluela - Berg, und durchs Nebenthal Grieletsch insDismathal und nach Davos (s. Davos).
Geognost. und mineralog. Thatsachen.Am Piz Misdi streicht Urkalkstein, in welchem weifserMarmor bricht. Am Fufs desselben brechen Kupfer-erze; auch goldhaltige Kiese , auf welche im XVIII.Jahrhundert Bau-Versuche gemacht wurden.
Suze, CSusa) Stadt in Piemont, am Fufs derKottischen Alpen.
Geschichte Wahrscheinlich gründeten hier Cel-ten oder Deutsche nach einem erfochtnen Siege den
Ort Sieghus , woraus die Römer Seguvium , und die
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Italiener durch Zusammenziehung der Sylben und ver-derbte Aussprache Susa, Sitze bildeten. Diese Stadtwar der Sitz eines Königs Cottius am Ende der römi-schen Republik und Anfänge der römischen Kaiser,deren Freund v er war. Alle Thäler südwestlich undostwärts der Alpen vom Mont Viso bis Cenis machtendas Königreich des Cottius aus, und diese Alpen er-hielten entweder von ihm den Namen Alpes Cottiae,oder der König von den Alpen seine Benennung. Cot-tius verbesserte die Strafse über den Mont Genevre;