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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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S I X X Elf.

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nach NO. Der Thonschiefer bedeckt sich f in der Nähedes Gypses mit Epsomsalz. Sitten gegenüber jenseitsder Rhone, an dem Orte Chandoline , streicht eine1-2 F. mächtige Schicht Kohlblende zwischen Alaun undGlimmerschiefer. Hier bricht auch eine Felsart, welchedem Glimmerschiefer nahe kommt, aber statt GlimmerKohlenblende enthält, und welche H. Escher deswegenKohlenblendeschiefer nennt. Die Kohlenblende wirdvon den Einwohnern für Steinkohle gehalten, als solcheausgebeutet und zum Kalkbrennen gebraucht ; sie brenntmit niedriger Flamme und ohne erdharzigen Geruch.

Erklärung des Ursprungs der vielen-gelchen im Rhone - und manchen andernThälern. Die grofse Menge kegelförmiger Hügel von50-40 F. Höhe mitten im Thal zwischen Sitten undSiäers , und von 150-200 F. Höhe zwischen Siders undLenk sieht man in mehrern Thälern; z. B. in Grau-bündten zwischen Chur und Reichenau , und im Rän-der-Thal. Sie bestehen aus Steintrümmern, grobemKies und Sand, in grofser Unordnung über einandergeschüttet. Dieser Gebirgsschutt füllt das ganze Rhone-Thal. Der Boden des Thaies war einst so hoch alsdiese Hügel. Wiederholte Anschwellungen der Rhoneund ihre reifsende Wutli, bald hier bald dorthin imThale stürzend, haben in der Richtung ihres Laufesvon dem Thalgrunde vielen Schutt fortgeschwemmt, sodafs die kleinen Inseln zwischen ihren vielen Aermeuendlich als Hügel über das Thal hervorragten. DieSeiten dieser Hügel, welche dem Strom entgegenstehen,