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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
Entstehung
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Thal bey Crodo (s. Anzaska und Pommat). II. Maf-ßoli läfst seit einigen Jahren drey senkrechte Gänge be-arbeiten, und hat auf der andern Seite des Flusses aucheine Grube öffnen lassen, weil er glaubt, dafs die

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Gänge hinübersetzen. Der Bach, welcher von Zwisch-bergen kommt, und Gunt gegenüber einen schönenWasserfall bildet, führt auch Goldsand.

Sion, s. Sitten.

S iss ach, grofses Dorf im Ergels-Thal oder Sifs-gau des K. Basel, von der Stadt Basel 1465. erkauft.Von hier führen Strafsen durch das Ilonberger -Thalüber den Unter - Hauenstein nach Olten , und über dieSchafmatt nach Aarau.

SittBh (fr. Sion , lat. Civilas Sedunum), Haupt-stadt von ganz Wallis. Wirthshäuser: Au Lion, unda la Croix blanche. Liegt au der rechten Seite derRhone an dem Bache Sitten , der von den Gletscherndes Gelten - Horns herabkömmt, in dem breitestenTheile des Rhone - Thaies nahe an den Hügeln, aufdenen drey Schlösser liegen.

Geschichte. Als die Römer znm erstenmal nachHelvetien eindrangen, mufste hier schon ein bedeutenderOrt liegen, weil die liinwohner der ganzen Gegendnach demselben Seduni von den Römern genannt wur-den. Die Seduner kämpften gegen die Römer unterGalba bey Martinach (s. diesen Art.), unterlagen, undkamen unter die Herrschaft Roms. Zu Sitten hattendie Römer feste Burgen. Im V. Jahrhundert wurdensie aus Sitten durch die Burgunder vertrieben.