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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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Hospital bestellt der alte Weg noch, und ist um 2 St;kürzer als der neue Fahrweg.

Der alte Weg. Von Brieg geht es sogleich auf-wärts bis zur Kanter -Brücke 1 St., von hier nachIm Grund oder Tavernettes 1 St. Von der Kanter-Brücke führt links efn Pfad in das Kanterthal, welchesganz unbesucht ist. Zwischen der Brücke und ImGrund führt die Strafse links an hohe Felsen, rechtsan schreckliche Abgründe, in denen die Saltine strömt,vorbey. Gleich hinter der Brücke war an der Stelle,wo ein fürchterlicher Bergfall ehedem statt gefundenhatte, der Pfad nur 1 F. breit, und bestand aus ver-wittertem Schiefer und Sand, dessen äufserste Körnerbey jedem Fafstritt in den grausenvollen Abgrund roll-ten; diese gefahrvolle Stelle betrug aber nur wenigeSchritte. Auch kommt man auf diesem Wege nachIm Grund an einige Stellen, wo man durch den engeüSa/t inen - Schlund grade den Thurm von Brieg , einStück von der Rhone und dem grünen Thal erblickt.Vor Im Grund geht man über die Saltine auf einerBrücke, welche aus dem Saltinegleischer links herab-stürzt. Von Im Grund, welches 489 ° F. übers Meerliegt, geht es steil dnreh einen Wald und dann übersphäroidische Granitflächen aufwärts bis auf den höch-sten Punkt des Weges ^4—1 St. Hier befindet mansich 6174 F. übers Meer, und geniefst einen prächtigenAnblick nach den Felsen und Gletschern an allen Sei-ten , und besonders nordwärts auf die F’elsenkctte,welche Wallis vom K. Bern scheidet, wo man bey