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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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S immen-Thal. 249

ner-Horns. Es ist das urälteste Sclilofs in der Schweitz,und soll von Rhaetus 587 J. vor Christi Geburt, oder164 J. nach der Gründung Roms erbaut worden seyn(s. Graubiindten'), Es bestand ehedem aus vier Thür-men, wovon jetzt nur noch einer übrig ist; in derMitte des XV. Jahrhunderts War es noch bewohnbar.Die Aussicht bey dem nordwärtts stehenden Thurm überdas ganze Domleschg ist .aufserordentlich schön, inwelchem man 22 Dörfer und 20 theils bewohnte, theils

unbewohnte Schlösser erblickt. Die Kirche St. Johann

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bey Rcalta war ehedem die einzige Kirche des ganzenDomleschg und Ileinzen -Bergs. Aus den Fenstern desSalischen Hauses zu Sils wurde im XVII. Jahrhundertfür Louis XIV. das Gemälde vom Heimen-Berg auf-genommen. — Sils baut die . befsten Rüben in Bündten.

Wege. Von Sils führt eine Brücke über den Rheinnach Tusis (s. diesen Artikel). In dem Domleschg ab-Wätts über die Albula (s. Scharans ).

Sils, im Ober-Engadin, s. Seglio.

Silvio (auch Cervin und Matter- Horn genannt),ein hohes Felsenhorn im Vispacher - Thal (s. Visp ).

Simm en-Thal (auch Siebne-Thal genannt) imK. Bern; öffnet sich nicht weit vom Thuner- See, beydem Schlosse JYimmis , wo dessen Eingang sehr engund malerisch ist, und zieht zwischen der Niesen- undStockhorn - Kette nach S. 13 St. lang bis an die hohenFelsen, welche Wallis vom K. Bern scheiden, und sen-det einige Seitenthäler aus. Selten ist es breiter alsSt. Die Felsen der Niesen - und Stockhorn - Kette