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Reifsfelder. Alle Morgen geben von Sesto Kalme auf'dem Tessin nach Mailand und Pavia ab; bis zum Ein-tritt in den Kanal bey Tornamento schifft man in 4 St.,denn der Tessin hat bis hieher wegen seines Falls von259 F. einen sehr schnellen Lauf, und bis Robeccosogar einige sehr reifsende Stellen, wo bey niedrigemWasser Gefahr ist, auf Felsen zu stofsen. Die Schiff-fahrt auf dem Kanal (welcher 1177. angefangen, und inder Mitte des XIII. Jahrhunderts vollendet wurde)geht sehr langsam , und man nimmt daher zu Buffalorabis Mailand, noch 5 St., lieber Post.
Geognostische Thatsachen. Zwischen Sestound Somma bey dem Bach Strona eine Menge Urfels-gerölle und viele mit Ammoniten und andern Verstei-nerungen gefüllte Kalksteingeschiebe. In allen Ein-schnitten des Bodens, und an den Ufern der Bäche undFlüsse von Sesto nach Mailand zeigen sich ganze La-ger Gerolle, welche meistens aus Granit, Quarzen undandern Urfclsarten hestehen. (Man sehe über die geo-gnostische Beschaffenheit der lombardischen Ebnen Ebel ,über den Bau der Erde u. s. w. Zürich 1808. I. Th.S. 223., und besonders S. 241. und 253-268.). DerTessin führt Goldsand ober - und unterhalb Pavia.Ueber die geognostischen Merkwürdigkeiten am Lan-gen-See s, diesen Art.
Siders (franz. Sierre), einer der schönsten Oer-ter in Wallis. — Nur ein Wirlhshaus hier. Es liegtam Siders ~ Baeh , welcher vom Steinbock - Ilorn an der