Sesi a - Thal.
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Hier waren die Erze sehr mannigfaltig; grünlicherKupferkies, goldhaltiger gelber Kies, antimonialischesKupfererz, würflich krystallisirter Bleyglanz, großblätt-riger Bleyglanz, Glaserz. In den Gruben von Porme-naz finden sich trefliche Drusen Schwerspatb mit Fahl-erz und zwölfseitigem Bleyglanz. Alle diese Erzlager '
sind sehr regelmäfsig, erstrecken sich sehr weit, undsenken unter 70 °. Die Gruben liegen 6172 F. übers
Meer. Auch sind Spiefsglanzgänge im Mont Pormenaz,
einer z. B. östlich vom Theresienstollen in einem
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Bache. — In dem Alaunschiefer des Mont Chatelardund St. Marie aus Fouly glaubt II. Prof. Struve den Gra-phit eingemengt; wenigstens das Pulver dieses Schiefersgab mit Schwefel eine dem englischen Reifsbley ziem-lich ähnliche Masse. Alle hier im Gang stehendenBergwerke sind seit 1793. , wo Savoyen dem Königvon Sardinien genommen wurde, eingegangen.
Sesia-Tijal, in Piemont, eins derTbaler, welchevom Monte Rosa auslaufen, von Italienern, und im.Hintergrund von Deutschen bewohnt (s. Rosa J, wirdvon der Sesia durchströmt, welche zwischen Casal undLumeline in den Po fällt.
Geschichte. Die Einwohner dieses Thals schei-nen von den Lombardischen, Fränkischen und Deut-schen Herrschern vergessen gewesen zu seyn; denn siewaren bis Ende des XIV. Jahrhunderts unabhängig,wo sie den- Galeaz Visconti, mit Vorbehalt grofser Frey-lieiten, welche Pacta deditia genannt wurden, als Ober- »
herrn erkannten. Diese Frevheiten genossen sie unter