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4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
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Saasen.

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längs der fahrbaren Strafse durch Rougemont undChateau d'Oex 3 St. (s. diesen lernen Artikel). Auldem Wege nach Rougemont kömmt man bey einemHügel vorbey, auf dem die Ruinen der Burg Vanel ,des ehmaligen Sitzes der Grafen von Creiers, liegen,und wo eine herrliche Uebersicht des Thaies ist. DerGraf Peter mufste im J. 1323. die Burg selbst brechenlassen. Bald hinter diesem Hügel bildet ein von Nor-den strömender Bach die Grenzen der deutschen Sprache,Sitten und Gewohnheiten; und hier beginnt das welsche *oder französische Saanen. In Rougemont stehen höl-zerne Häuser, diö im XVI. Jahrhundert erbaut sind.Hier stand ein Kloster, welchem Rougemont untertha-nig war. Die Einwohner erwarben sich in den Jahren1450-t46o. unter* Graf Franz einige Freyheiten. Indiesem Kloster wurde 1481. zu einer Zeit, wo aufscrBasel, Genf, Burgdorf und Münster ( s. Luzern )noch in keiner schweitzerischen Stadt Buchdruckereyenwaren, Fasciculus temporum gedruckt. Seit Aufhebungdes Klosters wohnte hier bey Piongemont (auch Rötsch-xnund genannt) der Landvogt von Bern *), Dem lan-gen Dorfe gegenüber, an der Südseite des Thaies, er-hebt sich der Dent des Chamois , oder Riibli- Horn,der Wetterkalender der Einwohner; dann Marlis-Mornoder Roches du Midi, und hinter diesem die Gun-Flue; sehr wilde Gebirge. Nicht weit von Rougemant

*) H, v, Bonstetten bekleidete dieses Amt während mchrernJahren, und seiner genauen Kenntnlfs hat man die obenangezeigten treflicheu Briefe zu danken.

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