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Merkwürdigkeiten. Dieses Thal, welches jetzteins der volkreichsten Tbäler der Scliweitz ist (dennes liegen 24 Dörfer in demselben zerstreut), wurde inder Mitte des XII. Jahrhunderts unter Graf Rudolph II.1 von Neuenburg zuerst urbar gemacht. Die Dörfer Cof-frane, Haut-Geneveis, und Fontaine wurden im J. 1291. vonausgewanderten Genfern (welche den entsetzlichsten Par-tbeyungen zwischen Bischof von Genf und Graf von Sa-voyen zu entfliehen suchten) erbauet, und sie waren dieersten Freysafsen in dem Rüzthal. Wiesen- Feld- undObstbau beschäftigt die meisten Einwohner; aulserdemarbeiten in diesem Thal zwey Kattunfabriken, Sage-mühlen, Strumpfwebereyen, und viele Personen klöp-peln Spitzen, verfertigen hölzerne Uhren, Fässer undandre Arbeiten aus Holz. — Vallengin , ein kleinerFlecken, liegt in einer engen Tiefe im untersten Theildes Thaies am Seyon , von da dieser wilde Bach sicheinen Weg durch aufgerifsne Schlünde nach der StadtNeuchatel sucht, wo er sich in den See ergiefst (s.Vallengin'). — Bey Cernier ist eine mineralischeQuelle. Auf der Holte, la Loge genannt, 1 St.oberhalb Vallengin , am Wege nach Chauoc de Fond,eine aufserordentliche Aussicht über die Thäler Rnx,Sagne , den Neuchatelcr- See, die KK. Bern und Frey-burg , nach den Alpen u. s. w. (s. Neuchatel ). —Oberhalb Martin eine tiefe Höhle, und östlich derJoux du Flaue , welcher reich an seltnen Pflanzen undWeiden ist. In dem hintersten Theile des Thaies liegtVillicrs , wo der Seyon entspringt und Trümmer eines