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Den übrigen Theil des Zürcher-Sees bedeckt die Albis -Kette. Eben so erblickt man vom Bodensee auch nureinige dünne Streifen bey recht heller Luft. Wer flieseAussicht vollkommen geniefsen will, mufs des Abendsund Morgens auf den Kulm steigen, und die Wirkungder verschiednen Beleuchtung auf diese zahllosen Na—turgegenstände bewundern * *_). Folgende schöne Er-scheinung wurde den n. August 1804. key ^ er Abend-beleuchtung auf dem Rigikulm beobachtet. Es zognämlich eine grofse weifse Wolke aus der Tiefe vomZugersee herauf, und als sie mit dem Kulm in glei-cher Höhe war, zeichnete sich der Schatten desselbenund das hölzerne Kreutz von mehrern Kreis-Regenbogenumgeben an der Wolke ab. Condamine und Bouguerbeobachteten dieselbe Erscheinung auf dem Parnba marcaim südlichen Amerika; Jeder sähe nämlich bey aufge-
nachher, weil, so wie die Sonne über den Gesicht reiserschienen ist, sogleich die in den tiefen Gegenden lie—gende Dünste zu steigen anfangen.
*) Zum steten Andenken an die Aussicht vom Rigikulm undden Rigi überhaupt kann ich dem Reisenden nicht genugempfehlen : Der Higi in Zeichnungen nach der K'atur
von Heinrich Fiifsli und Heinrich Keller , mit einer Be*Schreibung begleitet , von J, Heinrich Meyer, Zürich1807. Fol. auf Velin, bey Fufsli und Compagnie. Die-ses Werk enthält 1 Karte des ganzen Gesichtskreises vomRigikulm, 4 grofse Blätter nebst 4 Erklärungsblättern,welche die ganze Aussi ht des Kulm umfassen, und noch8 kleinere Blatter, welche einzelne Theile am lligi dar-stellcn , auf dem Titelblatt das llospitium, und auf demersten Blaue des Textes das Bild des Rigi vom Zuger-