llioi.
IJ 9
Gesundheit wegen einen langen Aufenthalt in reinerBergluft machen und Ziegenmolken geniefsen wollen,können hier ihren Zweck erreichen; ich verweise aufSeite 22. des ersten Theils. Alle Morgen werden hejden Wirthshiiusern die Ziegen gemolken und die Molkezubereitet; wahrend des Trinkens kann man auf demPlatze zwischen der Kapelle und den Wirthshäusernspatzieren. — Nicht weit vom Hospitium, am 'Wegenach Rigistafel, ist eine Denkschrift auf Marmor demverstorbnen Herzog zu Sachsen - Gotha, Ernst II. ge-wiedmet, in die Felswand befestigt. Dieser Fürst hattefür die Eidgenossenschaft und die nordamerikanischenFreystaaten eine besondere Verehrung und Anhänglich-keit. Einer seiner Lieblingsträume war, die Bürde desFürstenlebens niederzulegen, und in einem stillen Thaleder Schweitz mit einigen Herzensfreunden sein Lebenzu beschliefsen. Schon hatte er zu diesem Behuf eineAuswahl von Büchern getroffen, als ihn der Tod über-raschte. Der H. Kriegsrath Reichard aus Gotha liefsdiese Gedächtnifstafel durch den Maler Fiifsli im J.1805. hier aufrichten, und schenkte dem Hospitiumeinen Ring mit dem in Stein geschnittnen Bildnisse desFürsten.
Die Höhen des Rigi. Nordwärts des Hospi-tiums liegt Rigistafel, Staffelegg oder Kuhn undRigikulm , südwärts der First, Schild, Dossen, Viz—nauerstock, nach SO. die Schneealp und Hochßue,gegen O. der Horrik und Schwendi. Nach allen die-sen Höhen führen Wege gemach über Alpweiden auf-