Druckschrift 
4 : Vollständiger Unterricht über alle Naturschönheiten, geographische, physische, botanische und historische Merkwürdigkeiten ... ; Abschn. 3 (1810) P - Z
Entstehung
Seite
69
Einzelbild herunterladen
 

sehr schmal neben Abgründen, weswegen die Fremden,welche hier reiten, gehörige Vorsicht brauchen müssen;die zweytp Stunde geht durch Wiesen ohne alle Ge-fahr. Frauen und Kranke thun am befsten, wenn siesich von Ragatz auf einem Lehnsessel tragen lassen,als die bequemste und sicherste Art, ins Bad zu gelan-gen. Auf diesem Wege werden auch alle Kisten undSachen der Kurgäste dahin theils getragen, theils aufSchlitten fortgezogen. Die Preise für die Centnerlastsind bestimmt. Der andre Weg führt über die Ta -mina - Brücke nach dem Kloster und Dorfe Pfeffersi St. Bis dahin ziemlich steil kann man reiten. Vondem Kloster geht ein angenehmer Fufspfad nahe ander rechten Seite des Tamina - Schlundes bis zur Fel-sentreppe, und über diese hinunter in den Schlund undins Bad i St. (s. Pfeffers - Bad'). Auch kann manvom Kloster auf dem Wege nach Vättis weiter reiten,bis an einige zerstreute Häuser, gerade oberhalb derFelsentreppc, hier Stiege genannt, wo man dann zuFufs in den Schlund hinabsteigt. Reisenden, welchezu Fufs wandern, rathe ich, von Ragatz über Valenznach dem Bade zu gehen, und über die Felsentreppeund das Kloster Pfeffers zurückzukehren; oder, jenach dem Plan, entweder vom Kloster hinab nach derTardis- Brücke und Chur , oder von der Felsentreppeüber Vättis und den Kunhels - Berg nach Reichenauzu wandern (s. Pfeffers-Bad). Ehe man von Ragatzdas Kloster erreicht, geniefst man angenehme Aussich-ten über das breite Sarganser - Thal und den Rhein ,