a3 Pfeffers-Bad.
Der "Weg geht durchs Dorf Pfeffers , bey dem Klostervorbey rechts, ziemlich romantisch zwischen Felsen undhohen Tannen, in die grofse Landstrafse des Thaieshinab. Ein andrer für Pferde gangbarer Weg nachGrauhündten führt durch Vätlis , durch den engenPafs la Foppa auf der Höhe des Kunkelsberges 7 St.,und von hier hinab durch Tamins nach Reichenau 3 St.— Ein Jäger-Weg ins JVeifstannen-Thzl 4 St., undins Sernft- Thal, K. Glarus, über die p'alenzer- Alp,bey der» Grauen - Hörnern und einem See vorbey,9-10 St,
Pflanzen. Die Gebirge des Tamina- oder Pf-fr-fers - Thaies, wie z. B. die Valenzer - Alpen, Monte-luna , Galanda und die Kalfeuser - Alpen, sind sehrreich an allen Alpenpflanzen. Ich will nur die seltnenPflanzen erwähnen, welche in der Nähe des Bades undvon p’alenz wachsen :
Rhododendron ferrugineum (Alpenrose), 20 Schrittevon dem kleinen Badhause jenseits der Ta m ina - Brückean der Felsenwand oberhalb dem Platz, wo die Flaschenmit lleilwasser gefüllt werden. Lilium martagon (eine rotheschöne Lilie mit dunkel poraeranzfarbnen Antberen) zwi-sehen dem Bade und Valenz , links und rechts nahe am"Wege unter den "Waldbäumen (sonst einheimisch in demNordpol nahe liegenden Ländern), blüht im Juli und Au-gust. Aconitum l/coctonum, zwischen dem Brücklein undder Felsentreppe. Acer platanoides (Ahorn), in Mengean den Seiten der Tuminu-RIuft. Daphne cneorum (wohl-riechender Seidelbast) häufig in den Wäldern und