sagt, dafs es ihm in Paris geschienen hätte, als obwenigstens der vierte Theil der Einwohtaer, aus Mode,schnarrte. Mir ist das nicht so vorgekommen.
S bildet sich, wenn die Luft bei offnem Mundezwischen den obern und untern Schneidezähneh her-vorsauset, während die Zunge mit ihrer Spitze hinterden untern Schneidezähnen liegt. Wenn Schneide-zähne, besonders die öbern, fehlen, so leidet das S.Wird die Zunge zwischen die Schneidezähne gelegt,so geht der Wind mit einem Gelispel, tmd nichtzischend, durch • • man nennt dies auch lispeln. DieObersachsen sagen häufig Sch statt S, besonderswenn ein P oder T folgt, z. B. statt Sprechen,Stein: Schprechen, Schtein. Bei Einigen wird esauch zu weich, wie das französische Z; bei Andernwird es zum deutschen Z oder Ts. ‘ J *’ -* ei
Sch ist vom S dadurch wesentlich verschieden,dafs bei ihm die Zunge mit der aufwärts gebogenenSpitze an dem Gaumen liegt, und hier die kleineOeffnung macht, die sie bei dem S mit ihrem mitt-leren Theile bewirkt. Die Norddeutschen machenhäufig ein S daraus, und sagen: Sweden, swach.Die Schweizer wiederholen es leicht, und sagen z.B, Umschschtand. Die Ostfriesen theilen es, undsagen: S - chön, S - chinken.
T unterscheidet sich von dem D, womit es sohäufig verwechselt wird, dafs Manche dieses einweiches, jenes ein hartes D nennen, dadurch, dalsbei D die Stimme eingeschlossen mittönet, bei Thingegen diese schweigt, und nur die Luft wirkt,