Druckschrift 
2,1 (1823)
Entstehung
Seite
405
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sagt, dafs es ihm in Paris geschienen hätte, als obwenigstens der vierte Theil der Einwohtaer, aus Mode,schnarrte. Mir ist das nicht so vorgekommen.

S bildet sich, wenn die Luft bei offnem Mundezwischen den obern und untern Schneidezähneh her-vorsauset, während die Zunge mit ihrer Spitze hinterden untern Schneidezähnen liegt. Wenn Schneide-zähne, besonders die öbern, fehlen, so leidet das S.Wird die Zunge zwischen die Schneidezähne gelegt,so geht der Wind mit einem Gelispel, tmd nichtzischend, durch man nennt dies auch lispeln. DieObersachsen sagen häufig Sch statt S, besonderswenn ein P oder T folgt, z. B. statt Sprechen,Stein: Schprechen, Schtein. Bei Einigen wird esauch zu weich, wie das französische Z; bei Andernwird es zum deutschen Z oder Ts. J * -* ei

Sch ist vom S dadurch wesentlich verschieden,dafs bei ihm die Zunge mit der aufwärts gebogenenSpitze an dem Gaumen liegt, und hier die kleineOeffnung macht, die sie bei dem S mit ihrem mitt-leren Theile bewirkt. Die Norddeutschen machenhäufig ein S daraus, und sagen: Sweden, swach.Die Schweizer wiederholen es leicht, und sagen z.B, Umschschtand. Die Ostfriesen theilen es, undsagen: S - chön, S - chinken.

T unterscheidet sich von dem D, womit es sohäufig verwechselt wird, dafs Manche dieses einweiches, jenes ein hartes D nennen, dadurch, dalsbei D die Stimme eingeschlossen mittönet, bei Thingegen diese schweigt, und nur die Luft wirkt,