Druckschrift 
2,1 (1823)
Entstehung
Seite
364
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Die fliegenden Maki’s, Beutelratzen und Eich-hörnchen haben nur zwischen den gröfseren Knochender Gliedmafsen ausgebreitete Flughäute, die mehrals Fallschirme dienen.

Unter den Amphibien sind nur die kleinenfliegenden Drachen, deren untere Rippen sich ver-längern, um zwischen sich eine Flughaut aufzuneh-men, die sie aufspannen und zurücklegen können,welche also auch nur ein Flattern gestattet. Fr.Tiedemann Anatomie und Naturgeschichte desDrachen. Nürnb. 1811. 4. tabb.

Sehr wenig ist auch, was den fliegenden Fischendie vergröfserten Brustflossen leisten können, dasie sich nur so lange ausgebreitet halten, als siefeucht sind. Humboldt (Reise I. S. 307.)' fandzwar die Nerven zu den Muskeln dieser Flossengröfsef, als zu den gewöhnlichen Flossen, alleindasselbe gilt auch von den fingerförmigen Stralender Seehähne (Trigla), welche keine Flügel bilden,und deren Nerven Tiedemann (Meckel’s ArchivII. S. 103 — 110.) beschrieben und abgebildet hat.

» Hinsichtlich des Flugs der Insecten verweiseich auf die mühevollen Untersuchungen von J. Cha-’brier. Essai sur le vol des Insectes. Mem. duMus^e d’hist. nat. T. VI. p. 410 — 476. Tab. 18 —21. T. VII. p. 297 — 372. Tab. 8 — 12. T. VIII.p. 47 — 97. Tab. 3 — 5.

§. 353.

Es ist schon von der Hand des Menschen (§.27. 31. 278. 279.) die Rede gewesen, inwieferne sie