355
schiedenen Thierklassen, mit besonderer Rücksichtauf die Bewegung der Insecten und Polymerien.Isis. 1822. 1. H. S. 61 — 77.
Anm. 1. Barthez (Nouvelle me'chaniijue p. 20, nimmtan, dafs die Kinder natürliche Vierfüfser sind,,upd man kanndem Verfasser eines so trefflichen, Werks eine so leicht zuwiderlegende Paradoxie gerne verzeihen; ^doch^mufs man sichwundern, dafs er sie späterhin an einem andern Orte (Me'm.de la soc. me'd. d’e'mulation. T. V. p. 270-—2800 noch aufdas neue vertheidigt hat. Die kleinen Kinder gehen nie aufVieren, ,und können es nicht, wegen der Länge der unternGliedmafsen, sondern sie rutschen oder kriechen auf den Händenund auf den Knieen, oder auch halb sitzend^ c|der auf demBauch r liegend, nach vorne, und zur Seite, oft ziemlich raschfort, und halten sich bald an diesem, bald an Renern Gegen-stände, und versuchen daran aufzustehen; wie sollten sie eswohl anfangen, um auf den Sohlen und den Hunden zu gehen?Die wilden vierfüfsigen Kinder, deren Barthez erwähnt, sindschon deswegen zweifelhaft; alle .die,, deren Geschichte näherbekannt ist, wie Peter von Hameln, das Mädchen aus der Cham-pagne, der Knabe von der Insel Barra, der aus den Pyrenäen,alle gingen auf zwei Füfsen. §. 24- 26-
Anm. 2. Barthez (p. 122 — 124-) hat sehr vieles über
den Gang der Giraffe, jedoch aus älteren unvollkommenen
O
Nachrichten, gesammelt, und es ist keineswegs der Fall, dafsdieses Thier den Pafs geht, wie er sagt. tVaillant (SecondVoyage. Paris an-3. in 8- T. 2. p. 312.). spricht vom. Trabedesselben; welches Lichtenstein (Reisen im südlichen Afrika.2* Th. S. 4530 aber für unmöglich angiebt,.der vierzig bisfünfzig lebende Giraffen in gröfserer und geringerer Entfernunggesehen hat. Wenn sie nicht beim Weiden ruhig fortschreitet,so hat sie einen schwerfälligen, lahmen und plumpen Galopp,der aber durch die Weite der Schritte er.setzt wird, da jederSprung zwölf bis sechzehn Fufs fördert. Indem sie springen
Z 2*
i