— 332 —
angewandt ward, um den Galvanismus, hinsichtlichseiner Kraft, zu würdigen, vergl. Bibliotheque Univ.Fevr. 1819. p. 128 — 136.
Mehrere Schriftsteller sehen alle Muskelreizeals galvanische an. Denkt man sich hierbei, dafsdurch einen jeden Reiz das Gleichgewicht zwischendem Nerven, dem Muskel und ihrer Feuchtigkeitgestört wird, so hat man allerdings etwas sehr All-gemeines; ja, man könnte selbst den mechanischenReiz in der Hinsicht störend vorstellen; will manauf der andern Seite das Wesen der galvanischenEinwirkung in dem veränderten Oxydationszustanddes Nerven begründet halten, so spricht auch dafürsehr Vieles: allein damit ist die Theorie keineswegsvollständig gegeben. Offenbar mufs etwas Eigen-thümliches in allen den Muskelnparthieen desselbenThiers seyn, die nicht zugleich sich der Einwirkungdes galvanischen Reizes entziehen, wie z. B. in denverschiedenen Theilen des Herzens; sehr wahrschein-lich ist auch etwas Verschiedenes in dem Fleischder verschiedenen Thierklassen, das ihre eigenthiim-liche Erregbarkeit und deren Dauer begründet.Wenn auch die Wärme und Kälte des Bluts hierbeiin Betrachtung kommt, und dem gemäfs die Thierehei geringer Temperatur lange, oder nur kurze Zeit,sich erregbar zeigen, so mufs selbst dabei doch eineigentümlicher Zustand gedacht werden. Der Gal-vanismus giebt den einen Factor, den andern aberder organische Bau, dessen Modificationen wir indieser Hinsicht sehr wenig kennen.
nutet»
ni#
ist»iss»jln iifl>>
tut«?
3ßt;i
sprach
üben!jesdwiimgfQuamenSektman.in
ÜaitSk«» i
*Mi|
**
v