Druckschrift 
2,1 (1823)
Entstehung
Seite
326
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B. In einer ziemlich grofsen Menge von Ver-suchen an Hunden (p. 344.) verlor sich die Fähig-keit zu Zusammenziehungen in folgender Ordnung:die Aortenkammer; der Dickdarm; der dünne Darm;der Magen und die Harnblase; die Iris; die Lun-genarterienkammer ; die Muskeln des thierischenLebens und die Speiseröhre; das linke Herzohr;das rechte. Oft hatte die Aortenkammer ihre Be-weglichkeit in einer halben f> unde, zuweilen erst ineiner Stunde verloren; gewöhnlich sind die Därme,der Magen und die Harnblase in einer Stunde nachdem Tode unbeweglich; in einem Versuch blieb derMagen eine Stunde und zehn Minuten, in einemandern sogar eine Stunde und zwanzig Minutenzusammenziehbar; die rechte Vorkammer bleibt esoft acht Stunden.

Bei zwei neugeborenen Katzen (p. 345.)war die Zusammenziehbarkeit Im dicken Darm 45Minuten nach dem Tode, und einige Minuten nach-her im dünnen Darm, im Magen und in der Speise-röhre erloschen. Die Aortenkammer hörte ein PaarMinuten nach einer Stunde, die Lungenarterien-kammer in einer Stunde und 45 bis 48 Minutenauf, sich zu bewegen. Die Muskeln der Gliedmafsenin 3 Stunden und 45 Minuten; das linke Herzfehr2 Stunden später; das rechte war noch 6 Stunden30 Minuten nach dem Tode gegen den Galvanismusempfänglich.

Bei zwei Meerschweinchen (p. 347.) ver-lor der dicke Darm die Fähigkeit eine halbe Stunde