Druckschrift 
2,1 (1823)
Entstehung
Seite
190
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gegen wird sie bei den walfischartigen Thieren vonvorne nach hinten allmälig dicker, und hat hiereine sehr beträchtliche Dicke, von einem halbenbis ganzen Zoll, und darüber. Auch bei den Vögelnwird die Sclerotica nach hinten immer dicker.

Bei den Vögeln legt sich ein, gewöhnlich ausfünfzehn Stücken bestehender Knochenring um denvordersten Theil der Sclerotica bis an die Cornea.Dieser Ring ist bei den Eulen am allergröfsesten,und sein mittlerer Theil ist eingebogen, auch liegenseine Knochenstücke mehr über einander. Ihnenstehen die Falken Linne’s zunächst. Bei den an-dern Vögeln werden sie unregelmäfsiger, oft vier-seitig, dreiseitig u. s. w., auch verschmelzen siemehr. Bei Alca arctica finde ich den Knochenringaus dreifsig Stücken bestehend, nämlich aus fünf-zehn kleineren vorderen, und fünfzehn hinterengröfseren. Andere Beispiele der Art kenne ich (nicht.

Das Auge der Schildkröten hat ebenfalls einenKnochenring, doch besteht er aus wenigeren undminder regelmälsigen Stücken. Ungelähr wie beiihnen finde ich ihn bei dem Chamaeleon, und erkommt auch bei andern Eidechsen, namentlich demLeguan, vor; dagegen fehlt er dem Krokodil, wieTiedemann (Naturgeschichte der Amphibien 1. H.Heidelb. 1817. fol. S. 29.) mit Recht bemerkt, undich bei zwei Arten bestätigt gefunden.

Statt des Ringes haben die Gräthenfische zweigröfsere Knochenstücke, die bei einigen Fischen,