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2,1 (1823)
Entstehung
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Mondini (a. a. O. S. 17.) schreibt dem Foetusein weifses Pigment zu, sogar einem neunmonath-lichen, in dem auch Coli kein Eisen gefunden hat,während er es im schwarzen Pigment eines Erwachse-nen antraf. Dies verstehe ich nicht, da ich schon beizweimonathlichen menschlichen Embryonen schwarzesPigment im Auge gefunden habe, und es gleich, sowie das Auge erscheint, vorhanden seyn mufs, wie seindunkler Ring zeigt. Blumenbach (De oculis leu-caethiopum et iridis motu. Gott. 1786« 4. p. 8.) "fandes auch bei einem Embryo von fünf Wochen.

Seine Entstehung scheint also von einer in diefrüheste Periode des Embryolebens fallenden Aus-bildung der Gefäfse abzuhängen, und wo diese dannnicht geschieht, da ist es für immer verhindert,denn so häufig die Kakerlaken (leucotici. §. 44-Anm. 2.) besonders bei Thieren sind, so ist dochnie eine Aenderung darin bemerkt worden, sondernsie bleiben so zeitlebens, auch bringt keine spätereKrankheit jemals jenen Zustand hervor.

Uebrigens giebt es eine Menge Abarten davon.Bei Menschen, wo das Pigment völlig fehlt, erscheintdie Pupille dunkelroth und die Iris blafsroth. Beietwas (doch sehr wenigem) Pigment ist die Irisviolett, die Pupille roth. Bei den Kakerlaken unterden Pferden (Isabellen) ist die Iris weifs. BeiHunden habe ich ein Paar Mal die halbe Iris (vonoben nach unten getheilt) weifs, die andere Hälftebraun gefunden.

Wo viel Pigment ist, wie bei den Negern und