Druckschrift 
2,1 (1823)
Entstehung
Seite
173
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um den in das Auge tretenden Sehnerven begin-nend, liegt die Aderhaut (choroidea), deren äufsereLamelle, welche jenen Namen behält, vorne mitdem Orbiculus ciliaris Zusammentritt, deren innereaber, welche nach Ruysch benannt ist, an dieCiliarfortsätze geht. Innerhalb jener Haut ist dieBlendung (Iris) befindlich, deren vordere Lamelle,welche den Namen behält, mit dem Orbiculusciliaris, deren hintere aber, oder die Traubenhaut(uvea) mit den Ciliarfortsätzen Zusammentritt. Wodie Hornhaut und die feste Haut Zusammenkommen,da sind sie mit dem Orbiculus ciliaris (im ganzenUmfange des J^iges) fest verbunden; bei gröfserenThieraugen, z. B. dem des Rindes, des Pferdes, läuftin dem Orbiculus eine Furche rund umher, so dafsdadurch zwischen ihm und der Cornea und Sclero-tica ein freier Raum oder Kanal übrig bleibt, denman mit des Entdeckers Fel. Fontana Namenbeleet hat.

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Innerhalb der Choroidea liegt die aus demSehnerven entsprungene weifse, nur an der äufse-ren Seite des Sehnerven mit einem gelben Fleckversehene Nervenausbreitung, oder die Netzhaut(retina), welche nach vorne so weit geht, als dieChoroidea, und sich hier mit dem Stralenplättchen(Zonula Zinnii) verbindet. Dieses setzt sich rings-um an die Linsenkapsel, und läfst zwischen sichund dieser und dem Glaskörper einen leeren Raum,oder den Kanal des Petit übrig, welchen man auf-blasen kann, wodurch die Zonula wie ein blasiger