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2,1 (1823)
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J. Fr. Schröter.Das menschliche Gefühl oderOrgan des Getastes. Lpz. 1814. fol.

Anm. 1. Die unteren Gliedmaafsen solcher Menschen,denen die oberen fehlen, und wo sie also jene von Jugend angeschont, und in kein hartes Schuhzeug gezwängt oder sonstverkrüppelt haben, sind dennoch nie im Stande, ein brauchbaresTastorgan abzugeben. Die eingeschränkte Beweglichkeit sowohldes Oberschenkel- und Kniegelenks, als auch des Fufses undder Zehen, und defen Stellung neben einander, ohne einenDaumen, welchen die Griechen sehr passend die Gegenhand(ttvr nannten, sind vorzüglich als Hindernisse anzusehen,wenn auch die Nervensubstanz der Zehenspitzen nicht unbe-deutend ist.

Anm. % Purkinje, dem wir so interessante Untersuchun-gen über das subjective Sehen und den Schwindel verdanken,hat auch sehr hübsche Beobachtungen über die verschiedeneArt, wie 'sich die Papillen an den Fingerspitzen und in derHand zusammenreihen, angestellt. An den Fingerspitzen hater sechs Formen aufgefunden, in welchen die Reihen erscheinen,wovon wir von ihm etwas Kälteres zu erwarten haben.

Anm. 3- Steinbuch in seinem sonst schätzbaren obengenannten Werk sieht mit Unrecht die Verbindung des Tast-organs mit dem Arbeitsinstrument (dem Arm und der Hand)

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als für jenes beschränkend an, und macht der Natur den Vor-wurf der Sparsamkeit, den sie bei ihrefh Reicbthum und heiihrer Freigebigkeit nirgends verdient. Wenn auch dem, dergrobe Arbeit verrichtet, die Feinheit des Tastorgans verlorengeht, so ist es ja nicht zu seinem Nachtheil, sondern überhebt 1ihn vieler Schmerzen und Verletzungen; wer das Tastorganhingegen gebraucht, der hat nicht leicht eine Arbeit, welchediesem nachtheilig würde.

Anm. 4* Man kann durchaus nicht gewisse Nerven alleinals dem Tastorgan angehörend bestimmen, da die vier unternHalsnerven und der oberste Rückennerve in dem Armgeflecht

so