156 ALLEMANDS ET FRANÇAIS.
eine Viertelstunde vom Strande entfernt, sind abernicht in die Stadt gekommen, und haben wir uns1 Stunde von Dieppe in obenstehenden Orte ein-quartirt. Es ist dieseswieder einealteBurgHeinr.IV.,dessen Raub- und sonstige Schlœsserwir seit einigerZeit bestændig antreffen. In der Normandie habenwir es ueberhaupt was Quartire angeht viel besserwie in der Picardie, besonders die leckeren Fischewelche man hier zu essen kriegt. Hæringe welcheeinen Tag vorher im Meer gefangen auf dem Rostgebraten giebt ein Essen wie keins mehr. Das Wetterist zwar durchgængig recht schlecht, bis vorgesternhatten wir starken Frost und seitdem tiefen Schnee,welcher jedoch gegen die Kueste hie verschwindet.Neulich hattest du mir erwæhnt, es wære gefæhrlichbei Schneewetter Ordonnanz-dienst zu thun, ichhabe damais daruber gelacht, gestern Nacht jedochhabe ich erfabren dass es doch nicht so angenehmist; gefæhrlich ist es trolzdem nicht, denn ich findemich, Gott sei Dank, doch immer wieder zurecht;es kommt ueberdiess nicht oft vor, dass ich solcheOrdonnanzritte thun muss.
« Deine Staucher und Handschuhe habe ich ge-stern bekommen, Sie passen vortreffhch und haltengut warm, auch die Ohrenklappen habe ich erhaltenwelche auch recht gut sind. Die rothe Beu (?) oderFlanelljacke bewæhrt sich auch ganz gut* ich habe
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