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Friedrich des Großen Anschauungen vom Kriege in ihrer Entwickelung von 1745 bis 1756
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4. Schlußwort.

lichkeit dar, sich nachhaltig zu wehren. So sucht der König die richtigen Formenfür den Krieg, namentlich die für sein Heer brauchbaren, heraus, er wächst inseine Zeit hinein, ohne in ihr aufzugehen. Das ist das Kennzeichen praktischerkriegerischer Beanlagung. Der Feldherr hat zu allen Zeiten die Aufgabe ge-habt, sich in seine Zeit zu finden, denn nur, wer seine Zeit kennt undversteht, wird sie meistern können. So sehen wir Friedrich den Großenim Jahre 1756, nachdem er mehrjährige kriegerische Erfahrung und ein Jahr-zehnt geistiger Thätigkeit hinter sich hat, ans der Höhe der Erkenntniß vomKriege und im Begriff, das Höchste im Kriege zu leisten.