Druckschrift 
2 (1805)
Seite
704
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Fabrikanten und für die Kapitale der Fabrikunter-nehmer zum Tausch giebt.

Der ganze Bortheil dieser Summe beschränktsich also auf den vcrhältnißmäßig geringe» Antheil,den die Fabrikanten mehr verdienen, als sie zu ihremnothdürstigsten Unterhalt selbst brauchen, und dieseSumme trägt nur einen äusserst geringen Theil zuden öffentlichen Kassen, oder zu den Bedürfnissen desStaats bei. Sie kann ihrer Natur nach nur sehrwenig zu diesem Zweck beitragen, denn ein jeder Ab-zug würde doch nur die Verthcurung ihrer Waarebewirken, oder die Arbeiter dein Hunger übergeben,und der Ausländer würde im ersten Falle abgeschrecktwerden, diese Waaren zu kaufen. Ein Ausfuhrver-bot der rohen Produkte um diese Summe demStaate zu erhalten >> kann letzkerm mehr Schadenthun, als die ganze Summe beträgt, und gewiß hakschon manches Ausfuhrverbot dem Nationalreichthumin einem Jahre mehr Gewinn vom Auslände entzo-gen , als alle dadurch begünstigte Arbeiter der indu-striösen Klasse vom Auslande erwarben. Oie Zirku-lation kann in unserm Stanke durch Kultur- undHandelsfreiheit um weit mehr, als 6 Millionen Tha-ler, jährlich erhöhet werden, und sie bedarf es nicht,durch Armuth und Dürftigkeit vieler Tausende erkauftzu werden.

Um die Konkurrenz mit andern fabrizircndenStaaten aushalten und um die nach dem Auslandezu schickenden Fabrikwaaren wohlfeil liefern zu kön-nen, hat man oft die Preise der ersten Lebensbedürf-nisse so niedrig als möglich zu erhalten gesucht, unddieses Verfahren kann in solchen Staakens deren Pro-duktion von Grund und Boden gegen die Produktionder industriösen Klassen unbedeutend ist, nach den