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2 (1805)
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Dritter Abschnitt.

Einfluß des Fabrl'kenwefenS auf den Nakionalreichthumund. den Wohlstand des preußischen Staats.

mehresten Staaten Europens haben in Hinsichtans die Fabriken und Manufakturen und den soge-nannten Erwcrbssleiß in den neuern Zeiten ein überallziemlich ähnliches Sistem befolgt, welches hier undda zwar eine Zeitlang verlassen oder vernachlässigt,aber oft nachher mit desto größerer Aufmerksamkeitund Energie wieder ergriffen wurde. Man hielt dieMacht und den Reichthnin des Staats für unmittel-bare und nothwendige Folgen des Bestrebens: dieinländischen Werkstätke des Kunstfleißes so zu erwei-tern, daß auch Ausländer mit den Waaren derselbenversorgt werden könnten^ nian hielt das Geld, wel-ches von Ausländern sür Produkte des inländischenKunstfleißes bezahlt wurde, für baaren Gewinn derNation, und diesen für das beste Mittel, die soge-nannte Handelsbilanz für sich vortheilhast zu machen.

Mancher Staakswirt und mancher Staatswirt-schaftslehrer hielt die Erzeugung der rohen Produktefür einen dem Fabrikensistem untergeordneten Zweck,oder für ein Mittel, um den vermeintlichen höher»Zweck, den Kunstfleiß, empor zu bringen. Die Ur-sachen, welche dem Fabrikensistem so viele Nachah-mer und Vertheidiger erwarben, scheinen vorzüglichfolgende zu scpn.

Man sah, daß in Staaten, welche zuerst mitEifer sich ans Vervollkommnung der städtischen Ge-werbe, der Fabriken und Manufakturen, legten, große