Druckschrift 
2 (1805)
Seite
703
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kaufen müssen, ist gewiß, und daß die Fabriknnter-nehmcr und großen Kaufleute eben so viel auslän-dische Produkte konsumiren, als die übrigen wohlha-benden Klassen im Staate, ist eben so gewiß.

Wenn der Fabrikarbeiter für das Geld, was erals Arbeitslohn vom Auslande erhält, wieder seineBedürfnisse vom Auslande kaufen muß, so ist er nur.Lin Miethsbürger des Staats, und noch dazu in derdargestellten Lage der Dinge ein sehr lästiger Mieths-bürger, welcher Pflichten der Kommune gegen sichfordert, ohne selbst dergleichen Pflichten gegen dieKommune zu leisten, und welcher im Alter und bejKrankheiten nicht wie es der natürlichen Ordnunggemäß wäre von denen erhalten wird, für die ersonst arbeitete, sondern von der Kommune, die ihnschon immer als eine Last betrachtete, seine Erhaltungfordert. Wenn der Fall aber auch nicht so ungün-stig ist, wenn der Fabrikarbeiter auch alles das, waser von Ausländern erwirbt, im Lande verzehrt undausgiebt, so verrechnet sich doch der ganz augen-scheinlich, welcher glaubt, daß diese von den Arbei-tern verzehrten 6 Millionen noch andern Bürgerndes Staats zu gute kommen sollen. Die Summe istgegen die Menge Menschen, welche durch sie erhal-ten werden müssen, zu klein, als daß ausser den noth-wendigsten Bedürfnissen der Arbeiter etwas beträcht-liches übrig bleiben sollte, das für andre Staatsbür-ger das Zirkulakionseinkommen vermehren könnte.Nur die falschen Begriffe von Geld und dessen Wertfür den Staat erzeugen hierin irrige Vorstellungenund Schlüsse, und es wird häufig vergessen, daß diegewonnenen 6 Millionen ebenfalls in genießbarenGütern, Arbeitslohn und Kapitalgewinnst bestehen,welche uns das Ausland für die Arbeit unsererLrug Betracht, ll. p