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stand nur nach der Fähigkeit abgemessen werdenkann: die Güter, welche die Natur uns in Europaund in allen übrigen Welttheilen giebt, geniesten zukönnen, so wird die Provinz, deren Haupteinkommenaus^Grund und Boden besteht, im zweiten Falle umdas Doppelte wohlhabender feyn, als im ersteen.OstfrieSlaud erhält für seine rohen Produkte, die imAuslände gut bezahlt werden, eine weit größereMenge Fabrikwaaren, als es im eignen Lande beidem Wohlstände der Arbeiter für dieselbe SummeGeldes sabriziren könnte.
Die Ausfuhr roher Produkte ist schon an sichselbst einem Staate, der sic in Überfluß erzeugenkann, vortheilhafter und macht ihn wohlhabender,als die Ausfuhr von Fabrikwaaren. Die rohen Pro-dukte, welche wir ins Ausland verkaufen, giebt unsdie Natur weit wohlfeiler, als uns die Fabrikantenihre Fabrikwaaren geben können; der Prosit bei demVerkauf der erster» ist daher für die Nation weitgrößer, als bei dem Verkauf der letztern. TausendWispel Getreide, die wir an Ausländer für Ho,ovüThaler verkaufen, kosten in einem fruchtbaren Bodendem Grundbesitzer, der sie gewinnt, au Arbeitslohnund Kulturkvsten oft nicht ic>,ooe> Thaler, undZo,ooc> Thaler sind reiner Gewinn. Tausend StüETuch, welche ein großer Fabrikant für /fo,ooo Rthlr.ausser Landes verkauft, kosten diesem an Auslagenmindestens Z/s bis Zst,ocn) Nkhlr., und er hat nichtmehr als Z bis 6ooc> Thaler Gewinn. Es läßt sichMancher bei Vergleichung der Gewerbe von der Zin-senberechnrmg der auf beide Gewerbe verwendetenKapitale in seinem Urthcil irre führen, indem ermeint, daß der Besitzer von Grund und Boden auchnicht mehr an seinem Kapital verdiene, als der Fabrik