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2 (1805)
Seite
676
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Ser rohen und Einfuhrverbote der fabrizirten Maa-ren den Preis der rohen Produkte und also den Ge-winn von Grund und Boden zum Besten neu zuekablircnder Fabriken heruntersetzen, so würde maugewiß mit der Zeit die Einwohner dieser Provinzdahin bringen, daß auch sie ihre Kapitale und ihrenFleiß aus Fabriken und Manufakturen verwendeten,um bei dem sinkenden Erwerb von Grund und Bo-den nicht Mangel zu leiden; aber man würde auchdurch dieses Verfahren die Provinz von dem Gradedes Wohlstandes unausbleiblich herabbringen, den sieletzt besitzt

Wenn man durch künstliche Mittel in einemStaate den Preis der rohen Materialien unter dennatürlichen Preis derselben oder unter den Weltpreisherabbringen will, so kann diese Operation za nichtsanderm führen, als die Nation ärmer zu machen.Lebten wir in einem isolirken Staate, der in keinerHandclöverbindung mit der übrigen Welt stünde, sowürde cs freilich ganz gleichgültig seyn, ob derWispel Getreide 20 oder ob er ioc> Rthlr. kostete,da sich in der Regel die Preise aller andern Waarendarnach reguliren, und der Unterschied würde alsonur in Worten oder Zahlen, und nicht in der Wirk-lichkeit bestehen; wenn wir aber in Verbindung undim Handel mit der übrigen Welt bleiben wollen, soist'S doch ein großer Unterschied, ob bei uns derScheffel Getreide einen Thaler, oder ob er zwei Tha-ler Wert hat. Da sich auch hier der Preis der übri-gen Waaren nach dem des Getreides regulirt, so wer-den wir, wenn der Kaffe und der Zucker das Pfund8 Gr. gilt, für einen Scheffel unserS Getreides imersten Falle 3 Pfund, im zweiten aber 6 Pfund Kaffeoder Zucker erhalten, und da Reichthum und Wohl-