Druckschrift 
2 (1805)
Seite
674
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sehr geringer Theil in den Händen oder dem Kastenseines Besitzers ist; deren Besitzer und Verwalter sichbis ins kleinste Detail vor Betrug beim Einkäufen,beim Transport, bei der Fabrikation und beim Ver-kauf mit großer Aufmerksamkeit hüten muß, und diedurch- Feuer und Wasser aus einmal vernichtet wer-den können.

Wenn in einem Lande weder der Produktionnoch jöer Fabrikation Hindernisse im Wege liegen;wenn weder der Ackerbau, die Viehzucht, die Fische-rei, noch die FabrikationSgewerbe irgend eine dasnatürliche Gleichgewicht störende Begünstigung erhal-ten, so ist'ü wohl in die Augen fallend, daß alle vor-handene Kapitale zuerst aus die Produktion oder aufdie erhöhcke Kultur des Bodens verwendet werden.Nur dann erst, wenn hier kein Kapital mehr mitNutzen angelegt werden kann, werden Fabriken undManufakturen etablirt werden, und auch Nur dannerst mit Nutzen für die Nation und ihren Wohlstand.Wenn aber in einer Provinz die vorhandenen Kapi-tale und der Fleiß der Menschen nicht mit Sicherheitund Hoffnung auf verhälknißmäßigen Gewinn aufdie Kultur des Bodens gewendet werden können;wenn der Besitzer oder Pächter eines Grundstücksbefürchten muß, daß Ausfuhrverbote eines ihm nütz-lichen Produkts und Einschränkungen in der Benuz-znng einzelner Grundstücke ihn in Verlegenheit seüen,seine Plane zur höchstmöglichen Benutzung des Bo-dens vereiteln, und seine erzeugten Produkte zu ei-nem Mißpreise herabbringen werden; dann wird ersein Kapital und seinen Fleiß freilich lieber auf Ge-werbe verwenden, die dergleichen Einschränkungennicht unterworfen sind, oder die sogar im Gegenthcilthäkige Unterstützung von der Negierung genießen.