Fällen gar nicht als Arbeitslohn anzuschen, da sieoft nicht einmal die Oberaufsicht über ihre Fabrikführen, sondern diese einem Buchhalter oder Faktoranvertrauen; sie erhalten also für ihre in der Fabrikden Gebäuden, den Utensilien und dem Waarenlagersteckenden Kapitale gewisse Zinsen, welche in einemStaate, wo keine Monopole und keine Aus- undEinfuhrverbote statt finden, mit den landesüblichenZinsen von ausgeliehenen oder auf andre Art ver-wendeten Kapitalen in der Regel im Gleichgewichtstehen. Ja einer Provinz, in welcher keine Begün-stigung irgend eines Erwerbzweiges vor dem andernstatt findet, werden die Kapitale immer da angewen-dct und unkergcbrachk werden, wo bei det größtenSicherheit der größte Gewinn zu hoffen ist. Wennbei der Landwirtschaft noch große Meliorationen ge-macht werden können; wenn noch öde und wüsteStriche für einen geringen Preis zu verkaufen sind,die durch Anwendung von Arbeit und Kapitalien ur-bar gemacht werden können, so werden unstreitig diemchresten gnd größesten Kapitale aus diesen Erwerbs-zweig gewendet werden weil er unter allen dersicherste ist, weil hier nicht so leicht als bei den Fa-brikgewcrben Betrug und Banquerok zu befürchtenist; weil dem Grundbesitzer sein Kapital — Grundund Boden —- nicht gestohlen werden kann; weil esihm immer vor Augen liegt und er nicht nöthig hat,seine Bücher nachzusehen, ob ec auch wohl ärmergeworden ist, und endlich, weil alle Unglücksfälle,die ihn treffen können, Hagel und Mißwachs, Wind,Feuer und Wasser doch in der Regel nicht sein Ka-pital, sondern nur seine Zinsen eine Zeitlang angrei-fcn. Eine ganz andre Bewandttiß hat es mit denKapitalen des Fabrikanten, von welchen oft.nur einKrug Äetrücht, II. 1s u
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