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2 (1805)
Seite
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erleiden häufig Veränderungen, die noch überdieswegen ihrer so großen Menge dem Publikum nichtbekannt gemacht werden können, sondern die derje-nige, der sie bezahlen muß, in der Regel erst vondem Offizianten erfährt, der sie cinnimmt.

Die Zölle konnten in den altern Zeiten mitleichterer Mühe und mit geringerem Widerspruch vonSeiten der Besteuerten erhöhet werden, als die Grund-steuern, weil ihre allmälige Erhöhung weniger merk-bar war, und weil die Stände, von denen eigentlichWiderspruch zu befurchten war, in der Regel vonsolchen Erhöhungen ausgenommen wurden. In neuernZeiten, als die Regierungen mit großem Eifer denReichthum ihrer Unkerthanen befördern wollten, oderals sie sich bemühten, nach dem gewöhnlichen Aus-druck Geld ins Land zu ziehen, und das im Landevorhandene Geld nicht herauszulassen, gab man vor,daß zu dieser Absicht kein kräftigeres Mittel ge-ben könne, als eine immer aufmerksame Direktionder Gewerbe und des Handels durch Ein- und Aus-fuhrzölle, und die neuere Geschichte der mehresten eu-ropäischen Staaten belehrt uns hinlänglich von denAnstrengungen vieler Regierungen, ihre Staaken soviel als möglich zu isoliren und das Verkehr mitandern Völkern zu vermindern, nm ihr Volk reichzu machen, da doch nur gegenseitiger Handel unfernProdukten Wert geben, und nur der crhöheke Wertderselben ihre Hervorbringung und dadurch den Reich-thum der Nation vermehren kann.

Die Grenzzölle besteuern die gegenseitige AuS-und Einfuhr ganzer Staaken oder .den Welthandel,und sie werden theils nach den Ladungen der Schiffeund Wagen und nach dem kubischen Inhalt oderdem Gewicht der Waacen, theils nach dem von den

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