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sein Holz, dessen Verkauf ihm nun nach seinem Be-lieben frei gegeben ist, auf einmal niedcrzuhauen undsich dadurch selbst den Markt zu verderben? Gicbtes in einer Gegend, wo das Holz schon zu besser»Preisen bezahlt wird, einige unbesonnene Verschwen-der, welche auf einmal den Weg zu großen Reich-thümern gefunden zu haben glauben, so wird dasBeispiel ihres Verlustes andre Verschwender der Anabhalten, ein Gleiches zu thun — und cs giebk da-gegen auch genug verständige Gutsbesitzer, welchedurch die Aussicht auf höhere Preise in der Zukunft,die ihnen eine nothwendige Folge dieses Verfahrenseinzelner Verschwender zu seyn scheint, bewogen wer-den, nicht blos ihre Waldungen zu erhalten, sondernauch Fleiß auf die Kultur derselben zu verwenden,der ihnen vorher zuwider und auch nicht von ihnenzu verlangen war, da sie keine Aussicht hatten, dafürbelohnt oder nur entschädigt zu werden; und diezweite wünschenswerte Folge, die jetzt durch alleSchriften über Forstwirtschaft, durch alle Anstaltenzur Bildung der Forstoffizianten und durch alle Gesetzenicht zu erreichen war, wird die seyn, daß nun dienoch übrig bleibenden Forsten besser kultioirt und nichtblos durch die Erhöhung des Holzpreises zu größer,»reinem Ertrag, sondern auch durch den auf sie ge-wendeten Fleiß zu höherem Totalertrag gebracht wer-den. Oie Behauptung ist gewiß nicht übertriebe»,daß bei der jetzigen Lage unserer Forstkulkur auf deni9,Zoo,o«o Morgen letzt vorhandener Forsten nur soviel Holz erzeugt wird, als bei der vollkommenstenForstkultur auf io Millionen Morgen erzeugt werdenkönnte; diese Erscheinung ist zu sehr mit der jetzigenBehandlungsart des Forstwesens verknüpft, und ihrGrund liegt zu tief, selbst in der Natur des Men-