wegen der LmwSrffe.
so viel zu wissen vermeinet. Wissen, sonur aufblaset, und ohne Tugend bestehenkan, zeiget zugleich Schwache des Vet-standcs an. Ja, cö ist eine nicht gerin-gere Schande, in Sitten dem gemeinenPöbel gleich seyn, als die Einfalt mitih,neu gemein haben. Es ist wohl wahr,daß nickt alle Gelehrten und zu allen Zeitendiese Wahrheit erkannt haben; aber ebendieses zeiget, daß auch selbst ihr Verstandnicht den Grad der Vollkommenheit errei-chet, den sie erlanget zu haben sich einge-bildet. Jcmehr ein Gelehrter seine Wor-te auf die Gold - Waage leget, damit sienichts von widrigen Affekten an sich behal-ten; je ein gründlicherö Lob wird er bey de-nen erhalten, an deren Lob allein man sichzu kehren hat. Und gewiß, es erfordert die-ses nicht einen geringen Grad der Scharss-sinnigkeit, und zeiget dannenhero nichtwenigVerstand an.
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Und demnach muß ich 4. mit Stillschwei- Nichtgen die Einwürsse derer übergehen, die mit ^rgvennUnbescheidenheit und Anzüglichkeiten vor-gebracht werden. Denn so jemand Lust zu E-.zancken hat, der wisse, daß ich diese Art gebrachtnicht habe, und ihm gerne die Ehre über- werten,lassen will, daß er die Sprache des unge-arteten Pöbels besser reden kan, als ich siezu reden verlange. Ja, ich will ihm auch
gerne