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Vernünfftige Gedancken Von Gott, Der Welt und der Seele des Menschen, Auch allen Dingen überhaupt
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Grunddes M.derspru,chcs.

Neschaf«f-nbckldes '8k«derfpru.

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« Vas 2. Cap. Von den eksten

Das 2. Capitel. I

Von den ersten Gründen

unserer Erkärttniß und aßen Din- j,

gen überhaupt. !

H. ro. l

^tndem wir erkennen, daß wir uns unse- ,

rer und anderer Dinge bewust sind,-und nehmen es vor gewiß an; sogcschiehetsolches in der That deswegen, weil wir unsunmöglich gedencken können, daß wir unszugleich unserer sollten bewust seyn undauch nicht bewust seyn. Eben so findenwir in allen übrigen Fällen, es scy uns un«inöglich zu gedencken, daß etwas nicht sey, .indem cs ist. Und solchergestalt raumen wirüberhaupt ohne einiges Bedencken diesenallgemeinen Satz ein: Ls kan etwasnicht zugleich seyn und auch nichtseyn. Diesen Satz nennen wir den Grun-des Widerspruchs und von ihm habennicht allein die Schlüsse ihre Gewißheit (§.

5. c. 4. sondern auch durch ihn wirdein Satz, den wir erfahren, ausser allenZwciffcl gesetzet, wie wir eben dieses in un-serem Fall, daß wir uns unserer bewust sind,erfahren.

§. rr. Es wird demnach zu einem Wi-derspruche erfordert, daß dasjenige, wasbekräftiget wird, auch zugleich verneinetwird. Und solchergestalt ist nörhiz, daß

die