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Vernünfftige Gedancken Von Gott, Der Welt und der Seele des Menschen, Auch allen Dingen überhaupt
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670 Das 6. Lap. Von GOtk.

(§.455. royr.). Da er nun die Welt zudem Ende hervorgebracht, damit man sei-neVollkommenheit erkennen kan (§. r 04 s.);so muß er auch vermöge seiner Weißheit(§. iOz6.) die Einrichtung machen, daßdaraus sein Haß wider das böse Bezei-gen der Menschen erhellet und also seinerGüte ungeachtet (§. 1064.) sie das Unglücktreffen lassen, das ist, das Böse straffen(§. z6. !^or.). Es straffet demnach GOttdas Böse, weil er bey seiner Güte nichtseiner Weißheit vergiffet, folgends, weil ergerecht ist.

Seeligkeit H. 1085. Es ist nichts mehr übrig,GOktes ^ haß jch auch noch etwas von der See,Geeliake" l'gkeit GOtteS hinzu setze. Ich habe in

der Mein einem andern Orte erwiesen (§. 44. Klar.),scheu un. daß die Seeligkeit der Menschen intexschie« einem ungehinderten Fortgange zu grosse,d*"' rer Vollkommenheit bestehe. Da nunaber GOTT unveränderlich ist(§. -07a.),auch schon alle Vollkommenheit im hoch,sten Grade besitzet (§. io8z.); so kanernicht zu einer grösseren Vollkommenheitgelangen, als er bereits hat. Und aufsolche Weise muß die Seeligkeit GOtteSvon der Seeligkeit der Menschen unrerschie,den seyn.

Was dis §. 1086. Weil demnach GOTT unver,Lrslig« «nderlich ist (§. 107z.); so muß er, was er